Geschichte der Evangelischen Kirche in Rinkerode

Bis 1945 gab es in Rinkerode keine evangelische Gemeinde. Ganz Rinkerode hatte nur bis zu 50 evangelische Christen. Auch einen eigenen Gottesdienst gab es nicht, man ging ab 1932 entweder nach Hiltrup oder fuhr wie früher auch nach Münster zur Erlöserkirche. So fand auch der Konfirmandenunterricht entweder in Hiltrup oder in Münster statt. Nach dem Zweiten Weltkrieg veränderte sich die Gemeinde, evangelische Vertriebene und Flüchtlinge aus Grundsteinlegung 5. Juli 2957dem Osten Deutschlands, aus Polen und der DDR versuchten eine neue Heimat zu finden. Dies führte 1946 zum ersten sonntäglichen Gottesdienst in Rinkerode. Er fand in der viel zu kleinen Nähstube des Agnesstiftes statt.

Dann konnte man im heutigen Jugendheim Gottesdienst feiern, einem Raum, den man sich mit Rinkeroder Jugend und politischer Gemeinde teilen musste. Die Gemeinde hatte sich gefestigt. So wurde der Bau der Kirche vorangetrieben, bis am 27. Oktober 1968 die Friedenskirche eingeweiht wurde.

Viele katholische und evangelische Christen setzten sich mit der Gründung eines Kirchbauvereins zur Errichtung eines Glockenturms ein. Die erste Glocke wurde am 26. Juni 1987 gegossen und am Reformationstag zur Friedenskirche geleitet. Am 24. September 1989 fand die Grundsteinlegung für den Turm statt.

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